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Alles, was Du für unabhängige Stromversorgung im Van wissen musst.
Dein Autarkie-Guide
Mit diesem exklusiven Guide bringen wir Dich und Deinen Van an die schönsten Orte der Welt – ganz ohne Landstrom, ganz ohne Kompromisse. Mit praktischen Tipps für Deinen Ausbau oder Deine Erweiterung machen wir Dich startklar für echte Autarkie.


Wie reist Du?
In acht kurzen Schritten planst Du die Stromversorgung für Deinen Camper. Am Ende steht eine klare Liste, was Du brauchst. Du kannst jederzeit zurückgehen und alles ändern — Dein Stand wird automatisch gespeichert.
Was passt am besten zu Dir?
Wähle einen Startpunkt. Damit füllen wir eine typische Geräteliste vor, die Du im nächsten Schritt anpassen kannst.
Wie viele Tage willst Du ohne Strom von außen auskommen?
Gemeint sind Tage ohne Steckdose, ohne Fahrt und ohne Sonne. Für die meisten Reisenden sind 2 bis 4 Tage realistisch.
Weitere Einstellungen
Die Voreinstellungen passen für fast alle Fahrzeuge.
Puffer für schlechtes Wetter, Gäste und spontane Geräte.
24 Volt lohnt sich erst bei großen Fahrzeugen und sehr starken Geräten.
Welche Geräte nutzt Du?
Tippe alles an, was bei Dir mitfährt. Darunter stellst Du ein, wie lange jedes Gerät am Tag läuft. Daraus ergibt sich Dein Stromverbrauch.
Geräte auswählen
Ein Haken bedeutet: Das Gerät ist in Deiner Liste. Nochmal tippen nimmt es wieder heraus.
Ein Gerät fehlt? Selbst hinzufügen
Steht auf dem Typenschild oder dem Netzteil.
Eine halbe Stunde ist 0,5.
Wie lange laufen Deine Geräte am Tag?
Die Werte sind typische Richtwerte. Mit − und + passt Du sie an Deinen Alltag an.
Noch keine Geräte ausgewählt. Tippe oben an, was bei Dir mitfährt.
Gut zu wissen
Dauerläufer und kurze Stromfresser. Kühlschrank und Router bestimmen, wie viel Strom Du über den Tag brauchst. Wasserkocher und Kaffeemaschine laufen nur kurz, brauchen dabei aber viel Leistung — sie entscheiden über die Größe von Wechselrichter, Kabel und Sicherung.
Dein Verbrauch schwankt. Im Winter laufen Heizung und Licht länger, im Süden der Kühlschrank. Dafür ist die Sicherheitsreserve aus Schritt 1 da.
Technisch genauer. Standardmäßig aus, damit die Werte zu den Beispielen im Ratgeber passen.
Wie groß muss die Batterie sein?
Wichtig ist nicht die Zahl auf dem Etikett, sondern wie viel Strom Du tatsächlich entnehmen darfst. Das hängt von der Bauart der Batterie ab.
Welche Batterie-Art möchtest Du?
Du hast schon eine Batterie?
Leer lassen, um mit der Empfehlung weiterzurechnen. Zwei gleiche Batterien zusammengeschaltet: Werte addieren, zum Beispiel 2 × 150 Ah = 300 Ah.
Gut zu wissen
Nur gleiche Batterien kombinieren. Gleiche Bauart, gleiche Kapazität, gleiches Alter. Bei Lithium muss der Hersteller das Zusammenschalten freigeben, und jede Batterie wird einzeln abgesichert.
Von AGM auf Lithium umsteigen? Dann müssen auch Ladegerät, Ladebooster und Solarregler für Lithium geeignet sein. Ein reiner Batterietausch reicht nicht.
Warum zwei Werte? Die Empfehlung geht davon aus, dass in den gewählten Tagen gar nichts nachgeladen wird. Der zweite Wert berücksichtigt Sonne und Fahrten aus dem Wochencheck.
Gerechnet wird vereinfacht mit 12 Volt. Lithium-Batterien haben tatsächlich 12,8 oder 13,2 Volt — für die Planung ist der Unterschied gering.
Wie viel Solarleistung brauchst Du?
Wie viel Sonne ankommt, hängt davon ab, wo und wann Du unterwegs bist. Im Winter liefern dieselben Module nur einen Bruchteil.
Wo und wann bist Du meistens unterwegs?
Für diese Region sind die Sonnenstunden geschätzt. Der Ratgeber nennt genaue Werte nur für Mitteleuropa.
Eigene Werte eintragen
Leer lassen für die Empfehlung. Auch aus mehreren Modulen zusammengesetzt, zum Beispiel 2 × 155 Wp.
In Mitteleuropa im Sommer 4 bis 6, im Winter oft nur 1 bis 2.
Für Fortgeschrittene: Moduldaten prüfen
Nur nötig, wenn Du schon bestimmte Module ausgesucht hast. Die Werte stehen im Datenblatt. Voreingestellt ist ein typisches 160-Wp-Modul.
Gut zu wissen
Wattpeak ist ein Laborwert. Auf dem Dach kommt weniger an: flache Montage, Hitze, Schatten von Dachhauben und Schmutz kosten Ertrag. Deshalb rechnen wir mit 25 % Reserve.
Welche Module? Starre Module sind langlebig und leistungsstark. Flexible Module sind leicht und passen auf gewölbte Dächer, halten aber weniger lang. Mobile Solartaschen lassen sich zur Sonne drehen — ideal, wenn Du im Schatten parkst.
MPPT-Regler holen auch bei schwachem Licht das Maximum aus den Modulen und sind der einfacheren PWM-Bauart deutlich überlegen.
Brauchst Du einen Wechselrichter?
Ein Wechselrichter macht aus dem Bordstrom eine normale 230-Volt-Steckdose. Nötig ist er nur für Geräte, die nicht mit 12 Volt oder über USB laufen.
Nein, nach Deiner Geräteliste nicht.
Du hast kein Gerät ausgewählt, das eine 230-Volt-Steckdose braucht. Kommt doch eines dazu, findest Du es in Schritt 2 unter „Küche & 230-V-Geräte“.
Welche dieser Geräte laufen gleichzeitig?
Der Wechselrichter muss nur tragen, was zur selben Zeit eingeschaltet ist — nicht alles zusammen. Hake an, was gleichzeitig läuft.
Gut zu wissen
Immer „reiner Sinus“. Laptops, Ladegeräte, Motoren und medizinische Geräte wie CPAP brauchen ihn. Günstigere Geräte mit „modifiziertem Sinus“ können empfindliche Elektronik beschädigen.
Lieber etwas größer. Ein größerer Wechselrichter verkraftet kurze Einschaltspitzen besser und hat Luft, wenn später Geräte dazukommen.
Reicht der Strom für eine ganze Woche?
Hier spielen wir eine typische Woche durch: Was verbrauchst Du, was laden Sonne und Fahrten nach — und wie voll ist die Batterie am Ende jedes Tages?
Wie sieht Deine Woche aus?
Ladestand der Batterie Nachgeladen Schlechtes Wetter Landstrom
Weitere Ladequellen
Steht in den Fahrzeugunterlagen, meist 90 bis 180 A. Passender Ladebooster: –
Gut zu wissen
Neuere Fahrzeuge brauchen einen Ladebooster. Bei Euro 5 und Euro 6 mit Lithium-Batterie reicht ein einfaches Trennrelais nicht. Der Ladebooster lädt mit der richtigen Spannung und schützt die Starterbatterie.
Die beste Mischung: Solar für jeden Tag, Laden während der Fahrt und Landstrom als Sicherheit.
Landstrom auf dem Campingplatz immer mit FI-Schutzschalter und wetterfesten Kabeln. Üblich ist der blaue CEE-Stecker.
Welches Kabel und welche Sicherung?
Zwischen Batterie und Wechselrichter fließt der größte Strom. Ist das Kabel dort zu dünn, wird es warm und Energie geht verloren. Die Sicherung schützt das Kabel im Fehlerfall.
Wie lang ist das Kabel von der Batterie?
Gemeint ist die einfache Strecke bis zum Wechselrichter oder Verteiler. Typisch sind 1 bis 2 Meter.
Im Zweifel dicker, niemals dünner. Ein zu dickes Kabel schadet nicht, ein zu dünnes schon. Liegt es gebündelt, im Rohr oder in einem warmen Fach, eine Stufe größer wählen.
Für Fortgeschrittene
Leer lassen: Wir rechnen mit der vollen Leistung Deines Wechselrichters.
Deine Stromanlage
Das sind die Bausteine, die zu Deinem Reisen passen. Mit dieser Liste kannst Du Angebote vergleichen, im Shop suchen oder in die Beratung gehen.
Das brauchst Du
Alle Werte sind Mindestgrößen. Im Zweifel die nächstgrößere Ausführung wählen — besonders bei Kabel und Sicherung.
Alle Werte im Detail
Fragen? Wir helfen gern.
Unser Team begleitet Dich von der Idee bis zur fertigen Anlage — persönlich, am Telefon oder per E-Mail.
Telefon 05541 – 984 36 30
E-Mail projekt@sularkontor.com




